Aktuelles
20. August 2026: Offizielle Vernissage "Quatre de France" im Kunsthaus
Ein großer Erfolg war die offizielle Vernissage mit dem Titel "Quatre de France" für rund 80 Exponate von vier Künstlern aus Bourgoin-Jallieu und Umgebung im Kunsthaus Rehau. Die Ausstellung ist in enger Zusammenarbeit des Kunstvereins mit der DFG entstan-den. Zahlreiche Gäste aus Rehau, Hof und Umgebung waren gekommen, um die Gemälde und Skulpturen von Brigitte Martinet, Yves Montanier, Gilbert Frizon und Jean-Paul Jullian-Desayes zu bestaunen.
Nachdem Annie Sziegoleit vom Kunst-verein die Künstler und ihre Arbeit vor-gestellt hatte, betonte Ursula Mavrakis seitens der DFG, dass die Maler und Bildhauer für dieses Projekt viermal die weite Reise und damit insgesamt rund achttausend Kilometer aus der Partner-stadt unweit von Lyon nach Oberfranken auf sich nehmen: zur Anlieferung der Exponate im Mai, für die Vorab-Kostprobe zum Stadtfest im Juli, nun zur Vernissage und schließlich zum Rücktransport Ende Oktober.

Margit Hessler verlas eine Grußbotschaft von Brigitte Martinet, die aus familiären Gründen nicht bei der Ausstellungs-eröffnung dabei sein konnte. Brigitte und ihr Ehemann Yves pflegen schon seit Jahrzehnten enge Kontakte nach Rehau, während die beiden anderen Künstler in diesem Zusammenhang erstmals in unsere Region gekommen sind.
Die beeindruckende Ausstellung ist nun bis 11. Oktober zu den Öffnungszeiten im Kunsthaus zu sehen.
4. Juli 2026: Stadtfest mit deutsch-französischer Note
Auch in diesem Jahr hat sich die DFG am Rehauer Stadtfest beteiligt, sogar gleich mit zwei Schwerpunkten.
Der traditionelle Weinstand war zum dritten Mal in Folge am Alten Rathaus platziert. Bei leckeren südfranzösischen Weinen von der Weinhandlung Kretschmann aus Hof und angenehmen Temperaturen ließ es sich gut aushalten und zum Pläuschchen treffen. Vor allem in den Abendstunden wurde diese Möglich-keit von zahlreichen Gästen genutzt.


Die zweite deutsch-französische Note erhielt das Stadtfest mit einer Vernissage im Kunsthaus: Der Kunstverein Rehau mit Annie Sziegoleit an der Spitze zeigte einige Exponate von vier Künstlern aus Bourgoin-Jallieu und Umgebung.
Brigitte Martinet, Yves Montanier, Jean-Paul Jullian-Desayes und Gilbert Frizon stellen ihre Werke für eine umfangreichere Ausstellung zur Verfügung, die dann von Ende August bis Ende Oktober zu sehen sein soll. Bei der jetzigen Vorstellung der "Kostprobe" waren bereits zahlreiche Gäste anwesend, u. a. auch Bürgermeister Michael Abraham.
DFG-Vorsitzender Harald Ehm verwies in seinem Grußwort darauf, dass seitens der DFG Margit Hessler und Ursula Mavrakis eng in die Organisation eingebunden waren.
Die Gäste aus Frankreich verbrachten mit ihren Familien gleich mehrere Tage vor Ort, um Rehau und die Region zu erkunden sowie um lange bestehende Freundschaften zu pflegen oder neue Kontakte zu knüpfen.
18. April 2026: Personelle Veränderung in der DFG-Vorstandschaft
Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptver-sammlung kam es zu einer bedeutenden Verände-rung im engeren Kreis der DFG-Vorstandschaft: In das Amt der 3. Vorsitzenden haben die Mitglieder Doris Strößner einstimmig neu gewählt (links im Bild). Nach langen Jahren in dieser Funktion hatte Margit Hessler (Bildmitte) zuvor auf eigenen Wunsch auf eine Wiederwahl verzichtet. Sie wird künftig in der erweiterten Vorstandschaft weiterhin aktiv mitwirken. Vorsitzender Harald Ehm und 2. Vorsitzende Ursula Mavrakis (2. v. r.) gratulierten Doris Strößner herzlich und zeigten sich von einer hervorragenden Nachfol-gelösung überzeugt.

Bei der turnusmäßigen Neuwahl des Vorstands wurden außerdem Harald Ehm und Ursula Mavrakis sowie Schriftführer Stefan Gilch und Kassiererin Susanne Hertel jeweils einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.
Marlene Kohrhammer (rechts im Bild) wurde für 25 Jahre DFG-Mitgliedschaft mit einer Urkunde und einem Wein-geschenk geehrt. Susanne Ruza erhält ihre Ehrung für denselben Zeitraum nachgereicht.
Die Jahreshauptversammlung war mit 40 Teilnehmenden sehr gut besucht. Bürgermeister Michael Abraham, der auch die Wahl leitete, attestierte eine ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der DFG und bedankte sich vor allem für die tatkräftige Unterstützung der Städtepartnerschaft mit Bourgoin-Jallieu.
24. Januar 2026: Leidenschaftliches Plädoyer für Europa und für das deutsch-französische Tandem

In der aktuellen herausfordernden Situation in der Welt brauche es mehr denn je Deutschland und Frankreich als starke Partner in und für Europa, betonte Karl Georg Haubelt bei seinem Vortrag im Alten Rathaus. Mit diesem leidenschaftlichen Plädoyer krönte der Oberpfälzer mit hugenottischen Wurzeln seine Ausführungen zum Thema „Wohin geht Frankreich?“ und erwies sich dabei nicht nur als exzellenter Frankreich-Kenner, sondern auch als vorzüglicher politischer Beobachter und Experte im Europarecht.
Zu der öffentlichen Veranstaltung hatte die Deutsch-Französische Gesellschaft Rehau (DFG) im Rahmen des diesjährigen Deutsch-Französischen Tages eingeladen, bei dem regelmäßig an den so genannten „Élysée-Vertrag“ erinnert wird. Damit ist am 22. Januar 1963 durch Bundes-kanzler Konrad Adenauer und Staatspräsident Charles de Gaulle die Aussöhnung und Freundschaft zwischen beiden Ländern besiegelt worden. Die Städtepartnerschaft zwischen Rehau und Bourgoin-Jallieu wurde noch im selben Jahr begründet und besteht damit seit 63 Jahren.
Haubelt, im Hauptberuf Hochschullehrer an der Hochschule für den Öffentlichen Dienst in Hof, beleuchtete unter an-derem die Entwicklung Frankreichs als Präsidialdemokratie, ging auf die Staatspräsidenten der letzten Jahrzehnte und deren Beziehungen zu den deutschen Regierungschefs ein und erläuterte die derzeitige Lage unter Emmanuel Macron, der seit fast zwei Jahren ohne eigene parlamentarische Mehrheit in der Nationalversammlung klarkommen müsse. Dabei erinnerte der Referent daran, dass Macron mit einem großen Vertrauensvorschuss 2017 ins Amt gestartet war und nunmehr selbstverschuldet, nach der Auflösung des Parlaments, sowohl im Inland als auch international nahezu isoliert und handlungsunfähig sei.
Wie es nach den kommenden Präsidentschaftswahlen im Frühjahr 2027, bei denen Macron nicht mehr antreten könne, weitergehe und welche Rolle dabei der rechtsextreme, europakritische Rassemblement National, spielen werde, sei derzeit noch unklar, zumal dessen Parteichefin Marine Le Pen zu einem fünfjährigen Wahlverbot verurteilt sei, dagegen aber Berufung eingelegt habe. Nachdenkliche Einschätzungen Haubelts zur aktuellen Weltlage mit dem Ukraine-Krieg einerseits und mit der schwindenden Unterstützung der USA für Europa andererseits rundeten den Vortrag ebenso ab, wie Anmerkungen etwa über die Demonstrationskultur der Franzosen, die er als „überzeugte Revolutionäre“ bezeich-nete, weil sie auch heute noch bei strittigen Themen mit der „Macht der Straße“ Einfluss auf die Politik nähmen.
DFG-Vorsitzender Harald Ehm, der Haubelt als „alten Bekannten“ eingeladen hatte, bezeichnete den Vortrag und dessen Resonanz beim aufmerksamen Publikum als „Sternstunde“ unter den DFG-Veranstaltungen. Die Gäste im voll besetzten Festsaal hatten dem Referenten zuvor mit langanhaltendem Applaus gedankt, nachdem er seine Ausführungen mit den Worten de Gaulles „Es lebe Deutschland, es lebe Frankreich, es lebe die deutsch-französische Freundschaft“ – natürlich auf Französisch – beendet hatte.
Wie bei der DFG gute Tradition, klang der Abend mit einem "verre de l'amitié" aus, bei dem es sich trefflich weiter diskutieren ließ.
4.-8. Juli 2025: Wiesenfest mit Gästen aus Bourgoin-Jallieu und DFG-Weinstand - Impressionen




10. Mai 2025: Mitgliederversammlung mit Ehrungen

Bei der Jahreshauptversammlung der DFG im VfB-Heim wurden einige Personen für 25-jährige Vereinsmitgliedschaft geehrt: Regine Dunkel sowie Ernst und Helga Kolb erhielten jeweils eine Urkunde und ein Geschenk. Mit auf dem Foto sind 2. Vorsitzende Ursula Mavrakis (links) und
1. Vorsitzender Harald Ehm (im Hintergrund).
Wolfgang und Astrid Döberlein sowie Ulrich Flechtner erhalten ihre Ehrung für ebenfalls 25 Jahre nachgereicht.
Die Mitglieder der Erweiterten Vorstandschaft wurden alle wieder gewählt. Ergänzend hinzu gewählt wurde durch die Versammlung Anne Rothemund.
1. Februar 2025: Vortrag über Chaumont-sur-Loire
Rund 60 Besucherinnen und Besucher folgten den Ausführungen von Professor Karl Ludwig bei seinem Vortrag über „Die Domaine von Chaumont-sur-Loire: das Schloss, der Park und das Garten-festival“, der auf Einladung der Deutsch-Französischen Gesellschaft Rehau im Festsaal des Alten Rathauses stattfand (Foto). Hochaufragend am Ufer der Loire, hat Schloss Chaumont eine lange Historie, auf die der Referent zunächst einging.

Auf halbem Weg zwischen Blois und Tours gelegen, ist die Silhouette des Schlosses – neben den zahlreichen weiteren Loire-Schlössern – sehr markant. Seit Anfang der 1990er-Jahre ist Chaumont zudem durch das Internationale Gartenfestival bekannt geworden. Seitdem ist es als Zentrum für ‚Kunst und Natur‘ eine gut besuchte Destination.
DFG-Mitglied Karl Ludwig ist als Landschaftsarchitekt weltweit und gerade auch in Frankreich viel unterwegs und gilt als Kenner der internationalen Gartenbaukultur. Daher konnte er mit zahlreichen Bildern das Schloss und vor allem die Parkanlagen mit den kunstvoll gestalteten Gärten eindrücklich vorstellen.
Anlass der Veranstaltung war der Deutsch-Französische Tag. Dieser wurde 2003 im Rahmen des 40. Jahrestages des Elysée-Vertrags geschaffen. Das am 22. Januar jedes Jahres stattfindende Ereignis soll an die deutsch-französische Freundschaft erinnern und in beiden Ländern die bilateralen Beziehungen thematisieren sowie die Menschen mit dem jeweiligen Nachbarland bekannt machen.
Wie bei der DFG Rehau üblich, klang der Abend, zu dem auch Gäste aus Hof und Selb gekommen waren, bei französischem Rotwein und vielen guten Gesprächen aus.
26. Oktober 2024: Kulinarischer Abend "Rund um Bourgoin-Jallieu"



Ein weiteres Highlight im Jubiläumsjahr der DFG: ein Kulinarischer Abend mit Spezialitäten aus der Region rund um Bourgoin-Jallieu.
Ursula Mavrakis, Margit Hessler, Alain und Iris Bonnas, Gisela Gruber, Agnès Grigis und Pierre Bonnas haben sich viele Gedanken gemacht und den Einkauf in sowie den Transport aus Frank-reich organisiert.
Das Ergebnis: Etwa 40 rundum zufriedene Gäste konnten im Festsaal des Alten Rathauses einen wohligen Abend mit Crémant, zwei Weinen, Saucisson, Pâté, Rillettes, Foie gras, mehreren Käsesorten und weiteren Leckereien genießen. Einige "helfende Hände" waren im Hintergrund wieder fleißig an der Zubereitung beteiligt.
5. Oktober 2024: Haus Marteau in Lichtenberg - auf den Spuren deutsch-französischer Musikgeschichte

Der deutsch-französische Geigenvirtuose Henri Marteau und die Internationale Musik-begegnungsstätte des Bezirks Oberfranken, die nach ihm benannt ist, standen im Mittelpunkt einer DFG-Fahrt in den Frankenwald. Bei einer Führung durch die Villa Marteau erhielten die Teilnehmenden viele Informationen über Leben und Werk des berühmten Musikers, der Ende des 19. Jhdts. in Reims geboren wurde und mit nur 60 Jahren 1934 in Lichtenberg starb. Besonders beeindruckend war der neue unterirdische Unterrichts- und Konzertsaal, der erst vor drei Jahren eröffnet worden war. Die bis zu 13 Meter langen, tonnenschweren Granitspitzen an Decke und Wänden bieten ein spektakuläres Spiel von Licht und Schatten. Die Stimmung eines Berg-werkstollens wird auch durch den langen schmalen Zugang zum Konzertsaal komplettiert.
Krönender Abschluss des Ausflugs war ein Konzert von sieben internationalen Violinkünstlerinnen und
-künstlern. Am Ende eines einwöchigen Meisterkurses mit Musikprofessor Markus Wolf verzauberten die jungen Musikerinnen und ein Musiker das Publikum mit höchst anspruchsvollen Werken verschiedener Komponisten. Nicht erst, als sich die Akteure mit einem gemeinsamen Stück verabschiedeten, wurde deutlich, dass der Konzertsaal nicht nur durch die Architektur besticht, sondern vor allem auch mit seiner hervorragenden Akustik.
Tief beeindruckt von diesem Kunstgenuss und vom gesamten Ambiente des Hauses Marteau trat die Gruppe die Heimfahrt nach Hof und Rehau an. Ein besonderer Dank ging an Ursula Mavrakis, die die Initiative für den Besuch ergriffen und ihn auch organisiert hatte.
21. September 2024: Jahreshauptversammlung im Jubiläumsjahr - Gründungsmitglieder geehrt

Schon 1964, ein Jahr nach dem Élysée-Vertrag zwischen Deutschland und Frankreich, wurde die Deutsch-Französische Gesellschaft Rehau gegründet, um die Beziehungen mit dem Nachbarland im Allgemeinen und die Kontakte in die Partnerstadt Bourgoin-Jallieu im Besonderen zu fördern. Jetzt wurden im Rahmen der Jahreshauptversammlung vier Gründungsmitglieder geehrt: Peter Rausch, Klaus Schiller, Konrad Grimm und die Stadt Rehau halten dem Verein seit sechs Jahrzehnten die Treue. Dafür erhielten sie von DFG-Vorsitzendem Harald Ehm je eine Urkunde und ein Geschenk. Die Anwesenden quittierten diese außergewöhnliche Verbundenheit mit anhaltendem Beifall. Weitere Ehrungen wurden für 25-jährige Mitgliedschaften vergeben.
In der Hauptversammlung für das Vereinsjahr 2023 erinnerte Ehm an den 60. Geburtstag der Städtepartnerschaft zwischen Rehau und Bourgoin-Jallieu, der im Rahmen des Wiesenfestes gefeiert wurde und zu dem eine stattliche Anzahl von Gästen aus Frankreich angereist war. Aber auch weitere gute Begegnungen zwischen den Offiziellen beider Städte sowohl in Rehau als auch in Bourgoin-Jallieu hat die DFG im vergangenen Jahr begleitet. Außerdem wurde eine Austauschprojekt von Berufsschülern, das dann Anfang dieses Jahres stattgefunden hat, mit auf den Weg gebracht. Ein Chanson-Abend im Alten Rathaus war ein weiterer Höhepunkt des vergangenen Jahres.
Bürgermeister Michael Abraham bedankte sich für die verlässliche Zusammenarbeit. Es gebe kaum einen Verein, mit dem die Stadt Rehau über die Jahre hinweg so intensiv kooperiere, wie die DFG.
Die Mitglieder der Vorstandschaft wurden in ihren Ämtern einstimmig bestätigt: Vorsitzender bleibt Harald Ehm, ebenso wieder gewählt wurden seine beiden Stellvertreterinnen Ursula Mavrakis und Margit Hessler sowie Schriftführer Stefan Gilch und Kassiererin Susanne Hertel.
Reinhard Grau bleibt weiterhin Kassenprüfer, an seine Seite wurde Markus Wagner neu gewählt. Der bisherige Kassenprüfer Helmut Haumann erhielt ein Präsent für sein langjähriges Engagement.
Auf dem Foto oben: Die DFG-Gründungsmitglieder Konrad Grimm (vorne Mitte), Peter Rausch und Klaus Schiller (7. und 8. von links) sowie Bürgermeister Michael Abraham für die Stadt Rehau (rechts) erhielten je eine besondere Ehrung. Außerdem wurden Helga Junghans (3. v.l.) und Armin Opel (6. v.l.) für 25 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Nachträglich werden Else Opel und Ursula Rothemund für ebenfalls 25 Jahre geehrt. Gratuliert haben die DFG-Vorstände (von links nach rechts) Ursula Mavrakis, Margit Hessler und Harald Ehm (hinten).
24. August 2024: Boule-Nachmittag für DFG-Mitglieder
Nach langer Pause gab es im August mal wieder einen Boule-Nachmittag für DFG-Mitglieder auf dem Boulodrome am Freibad. Rund 15 Personen waren gekommen, um bei strahlendem Sonnenschein diese typisch französische Freizeit-Sportart auszuprobieren. Gespielt wurde auf zwei Bahnen, die Frauen unter Anleitung von Gabi Ehm, die Männer unter Anleitung von Uwe Müller und Harald Ehm. Wer nicht aktiv mitspielen wollte oder konnte, hat das Geschehen von einem schattigen Plätzchen vom Spielfeldrand aus beobachtet. Nicht fehlen durfte am Ende natürlich nicht ein Gläschen Rotwein oder – passend zum Boule-Spiel – ein eisgekühlter Pastis.

Dafür hatte Uwe sogar extra seinen Eisautomaten mitgebracht. Es war alles in allem ein geselliger und sportlicher Nachmittag!
Die Boule-Bahn am Freibad war 2017 auf Initiative und mit finanzieller Beteiligung der DFG durch die Stadtwerke Rehau entstanden.
6. Juli 2024: Weiterer Höhepunkt zum DFG-Jubiläum im Rahmen des Rehauer Stadtfestes

Das Stadtfest 2024 bildete den Rahmen für einen weiteren Höhepunkt im Jubiläumsjahr "60 Jahre DFG". Eine Delegation des Comité de Jumelage aus Bourgoin-Jallieu war angereist, um mit den Rehauer Freunden zu feiern. Zum Auftakt des Wochenendes gab es ein gemeinsames festliches Abendessen im VfB-Heim "Zur Ficht'n". Am Samstag stand das Stadtfest im Mittelpunkt. Auch die DFG beteiligte sich einmal mehr daran mit ihrem beliebten Weinstand vor dem Alten Rathaus am Maxplatz. Die Stimmung und der Besuch waren gut - bis ein Gewitter am Nachmittag leider für eine Unterbre-chung sorgte. Zahlreiche Helferinnen und Helfer aus den DFG-Reihen waren wieder im Einsatz und kümmerten sich um einen reibungslosen Ablauf.
Am Sonntag dann tauchten Bernard, Christine, Yves, Brigitte und Pierre zusammen mit Margit, Peter und Harald in das umfangreiche DFG-Archiv ein und schwelgten in Erinnerungen. Die Leistung von Peter Rausch für die jahrzehntelange ehrenamtliche und akribische Archiv-Arbeit fand dabei viel Lob.
20. April 2024: Jubiläumsessen "60 Jahre DFG Rehau"

Die DFG hatte eingeladen und viele kamen. Rund 90 Personen - DFG-Mitglieder, deren Partner/ Partnerinnen und Gäste von benachbarten DFGs - haben das 60-jährige Bestehen bei bester Laune gefeiert. Gutes Essen, guter Service, gute Stimmung, gute Musik, die Begegnung in Pastors Hofscheune in Trogenau ließ keine Wünsche offen.
Sowohl DFG-Urgesteine als auch "junge" Mitglieder, Auswärtige und Einheimische, aktive und eher unterstützende Mitglieder haben den denkwürdigen Abend genossen. Dazu die passende musikalische Umrahmung durch das Jazz Trio aus Hof - formidable!
Dass Bürgermeister Michael Abraham mit seiner Frau, stv. Landrätin Annika Popp sowie Delegationen aus Hof, Schönwald, Selb und Waldsassen mit dabei waren, hat uns riesig gefreut und das Jubiläums-essen wunderbar abgerundet.
Ende Januar 2024: Junge Franzosen begeistert von Rehau

Fachliches, Geschichtliches und Touristisches in Rehau, Hof und Umgebung stand auf dem zweiwöchigen Programm einer Gruppe von französischen Berufsschülern mit Lehrkräften aus der Rehauer Partnerstadt Bourgoin-Jallieu. Im Rahmen eines EU-geförderten Austauschprojektes, das zwischen dem Berufs-schulzentrum in Frankreich und der Berufsschule Rehau vorbereitet worden war, lernten die zehn Schüler und eine Schülerin – alles angehende Installateure im Alter von Anfang 20 – hiesige Unternehmen und Bildungseinrichtungen ebenso kennen, wie Museen, Freizeiteinrichtungen und Vieles mehr. Hauptorganisator vor Ort war Studiendirektor Alexander Lang, verantwortlich für den Berufsschul-Standort Rehau, der beim Rahmenprogramm durch die Deutsch-Französische Gesell-schaft Rehau, hier insbesondere von Gisela Gruber und Ursula Mavrakis, unterstützt wurde. Untergebracht war die Gruppe im Schülerwohnheim des Berufsschulzweckverbandes in Rehau.
Aus fachlicher Sicht waren die Gäste schwer beeindruckt von Unternehmen wie REHAU AG, Lamilux. Wilo und Hassmann, deren Produkte nahezu alle einen konkreten Bezug zur Ausbil-dung der jungen Franzosen haben, die ihnen aber bislang nicht persönlich bekannt waren.
Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Michael Abraham im Rathaus zu Beginn des Aufenthalts fanden Besuche an den zwei Franzosengräbern bei Faßmannsreuth, am Dreiländereck und im Deutsch-Deutschen Museum Mödlareuth statt. Auch Unterrichts-einheiten in den Berufsschulen Rehau und Hof sowie kleine Sprachkurse mit einer Dolmetscherin waren offizielle Bestandteile. Voll des Lobes waren sie ferner über wertvolle Impulse am Landesamt für Umwelt sowie an der Hochschule in Hof.
Bei der Rehauer Feuerwehr und in der Kommunbräu waren die technikbegeisterten jungen Leute in ihrem Element – ganz zu schweigen von einer Kostprobe des süffigen Rehauer Bernstein und der einmaligen Gelegenheit, vom Rettungskorb der Drehleiter aus 30 Metern Höhe einen Blick auf die Stadt genießen zu können. Ein spontaner Kurzbesuch auf der Prunksitzung und ein deutsch-französisches Fußballmatch mit anderen Berufsschülern rundeten die Freizeitaktivitäten ab.
Nachhaltige touristische Eindrücke erhielten die sehr aufgeschlossenen und interessierten Gäste aus dem Département Isère schließlich noch im Porzellanikon Selb – wo die aktuelle Sonderausstellung über die geschichtliche Entwicklung der Sanitärkeramik bei den Sanitär-Azubis auf besonderes Interesse stieß –, im Kunsthaus Rehau und bei einem Ausflug ins Nachbarland nach Eger und Marienbad.
Bei der DFG, die von Anfang an intensiv in die Planungen eingebunden war, stärkt der überaus positiv verlaufene Besuch die Hoffnungen, die Städtepartnerschaft mit Bourgoin-Jallieu auch nach 60 Jahren ihres Bestehens weiter beleben zu können.
22. Juni 2023: Gäste aus Frankreich: Austausch zur beruflichen Bildung
Bei einem Informationsbesuch haben zwei Lehrkräfte vom Berufsbildungszentrum Bourgoin-Jallieu die Möglichkeiten für einen Austausch von Auszubildenden im Rahmen eines ERASMUS-Projektes im kommenden Jahr ausgelotet. Mit dem ERASMUS-Programm fördert die Europäische Union u.a. Auslandsaufenthalte und Praktika in der allgemeinen und beruflichen Bildung.
Laure Bossy und Marc Vettard, beides Berufsschul-Lehrkräfte in der Rehauer Partnerstadt Bourgoin-Jallieu, lernten an zwei Tagen die Berufsschule Rehau und das Ausbildungszentrum Prolin der Firma REHAU kennen. Außerdem wurden sie von Bürgermeister Michael Abraham im Rathaus begrüßt. Organisatorisch vorbereitet und begleitet haben den Besuch Ursula Mavrakis und Gisela Gruber von der Deutsch-Französischen Gesellschaft Rehau (DFG), die mit den Gästen aus Frankreich und weiteren DFG-Vertretern auch an den beiden Franzosengräbern in Faßmannsreuth sowie am Dreiländereck waren.

Bürgermeister Abraham und DFG-Vorsitzender Harald Ehm zeigten sich erfreut, dass damit im Jubiläumsjahr „60 Jahre Städtepartnerschaft Rehau – Bourgoin-Jallieu“ ein zusätzlicher Akzent gesetzt werden konnte und sicherten ihre Unterstützung bei der Vorbereitung des angestrebten Projektes zu. Dabei ist Anfang 2024 zunächst ein Besuch von zehn französischen Auszubildenden in Rehau und Umgebung angedacht, um das deutsche Duale System in der beruflichen Bildung, aber auch die Stadt und die Region näher kennenzulernen.
Foto: Die beiden französischen Berufsschul-Lehrkräfte Laure Bossy und Marc Vettard (2. und 3. von rechts) mit Bürgermeister Michael Abraham (hinten links) und Mitgliedern der DFG Rehau vor dem Wegweiser zu den Rehauer Partnerstädten. (Von links nach rechts: Peter Rausch, Ursula Mavrakis, Gisela Gruber, Margit Hessler, Harald Ehm)

14. März 2023: Offizieller Kurzbesuch aus Bourgoin-Jallieu
Jean-Pierre Girard, 1. Stellvertretender Bürger-meister, und Stadtrat Thierry Joseph aus der französischen Partnerstadt Bourgoin-Jallieu waren zu einem Kurzbesuch in Rehau. Bürgermeister Michael Abraham und die Stadtverwaltung hatten dazu ein eng getaktetes Programm vorbereitet. Bei einem Treffen in der Markgraf-Friedrich-Realschule wurde über Möglichkeiten für einen Schüleraustausch gesprochen, wie es ihn früher schon einmal gab. Dazu wollen die Kommunalvertreter aus Frankreich nach einer geeigneten und interessierten Schule in der Partnerstadt suchen. Die Vertreter der Rehauer Realschule, Schulleiter Rüdiger Lang, sein Stellvertreter Matthias Ritter und Französisch-Lehrer Michael Adler, zeigten sich diesbezüglich sehr aufge-schlossen.
